8.06.2016

NATURARENA ROTSEE

Am Samstag 11. Juni 2016 wird die Naturarena offiziell eröffnet. End AG ist als Nachbar der Rotseearena stark verwurzelt mit dem Rudersport, deshalb hat uns die Vergabe der sanitären Einrichtungen im Ruderzentum an uns besonders gefreut.

Unser leitender Monteur
Thomas Zanker beantwortet
Fragen über den Einsatz
am Rotsee.

Sanitäres Wissen aus dem Ruderzentrum Rotsee

  • Wie lange dauerte die Projektphase für die End AG? »

    Wie lange dauerte die Projektphase für die End AG? »

    Die Planungsarbeiten wurden von einem Ingenieurbüro erledigt und waren nicht in unserem Auftrag beinhaltet.

  • Was war die grosse Herausforderung in diesem Projekt? »

    Was war die grosse Herausforderung in diesem Projekt? »

    Für unsere Firmengrösse zählt dieses Objekt zu einem Grossauftrag, vor allem aus der Sicht der terminlichen Vorgaben über die Jahreswende. Schon bei der Arbeitsvergabe (Dezember 2014) wurde uns mitgeteilt, dass die Rohmontagearbeiten im Dezember 2015 gestartet werden können und bis Mitte Januar abgeschlossen werden müssen. Dank dem Einsatz des ganzen End-Teams konnten wir dies erfüllen, was uns richtig stolz macht. Neben der terminlichen Herausforderung war die Koordination der verschiedenen Gewerke, die rechtzeitigen Bestellungen der Materialien um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, unsere täglichen Herausforderungen. Ebenfalls mussten wir die bauseitigen Arbeiten rechtzeitig lancieren, damit wir ohne Verzögerungen zuarbeiten konnten. Es freut uns, dass wir aktiv zum Gelingen des Objektes beitragen konnten.

  • Wie ist die End AG als Unternehmen zum Zug gekommen? »

    Wie ist die End AG als Unternehmen zum Zug gekommen? »

    Die End AG hat den Sitz seit Jahrzehnten im Maihofgebiet und ist mit dem Rotsee und dem Rudersport stark verwurzelt. Aus diesem Grund war das Interesse an dem Neubau von Seiten der Geschäftsführung riesig gross und die Bemühungen um den Auftrag wurde letztendlich mit der Vergabe an uns belohnt.

  • Benötigt das Ruderzentrum spezielle Anforderungen an die Installation? »

    Benötigt das Ruderzentrum spezielle Anforderungen an die Installation? »

    Da die Elite der Rudersportler mehrheitlich aus stattlichen Personen besteht, musste vor allem auch bei den Massangaben darauf Rücksicht genommen werden; Höhe der Waschtische und Höhe der Duschbrausen. Ebenfalls wurden auf die hohe Beanspruchung während einer kurzen Zeit im Jahreskalender Rücksicht genommen (Rohrweitenbestimmung, Ausholzungen auch für Garnituren etc.).

  • Wurde nach strengen Vorgaben gearbeitet, oder hat die End AG eigenes Know-how einbringen können? »

    Wurde nach strengen Vorgaben gearbeitet, oder hat die End AG eigenes Know-how einbringen können? »

    Da die Planungsarbeiten von einem Ingenieurbüro ausgeführt wurden, war die Einbringung des End-Know-hows eher an einem kleinen Ort. Die sanitärtechnischen Herausforderungen wurden im Planungsstadium bereits mit der Bauherrschaft bereinigt. Wir konnten die Bauherrschaft durch unsere Weitsicht und durch unsere Arbeiten im Koordinationsbereich sehr gut unterstützen.

  • Wurde nach neuster Technik installiert oder mussten bestimmte Details kostengünstig realisiert werden? »

    Wurde nach neuster Technik installiert oder mussten bestimmte Details kostengünstig realisiert werden? »

    Bei diesem Objekt wurde nach dem Stand der neuesten Technik installiert. Die Anlage wurde in Absprache mit dem Ingenieur von Antonio und mir an ein bis zwei Stellen optimiert. Diese Optimierungen waren jeweils technischer Natur.

  • Woraus bestehen die einzelnen Arbeitsphasen? »

    Woraus bestehen die einzelnen Arbeitsphasen? »

    Generell kann man sagen dass die Arbeitsabläufe wie bei einem Neubau grob in Einlegearbeiten, Rohinstallationen und Fertigmontage unterteilt werden konnten. Speziell war der Holzaufbau, was verschiedene Einlegearbeiten beim Holzbauer nötig machte.

  • Wurden zusätzlich externe Spezialisten zugezogen? »

    Wurden zusätzlich externe Spezialisten zugezogen? »

    Nein, wir konnten alle Anforderungen ohne externe Spezialisten erfüllen.

  • Kann der totale Zeitaufwand eruiert werden? »

    Kann der totale Zeitaufwand eruiert werden? »

    Es wurden 2200 Montagestunden benötigt. Dank unseren administrativen Arbeiten auf dem Objekt konnten wir unsere Teammitglieder im Büro entlasten. Diese waren insgesamt nur knappe 50 Stunden mit der Rotseearena beschäftigt.

  • Wie viele Mitarbeiter waren im Einsatz? »

    Wie viele Mitarbeiter waren im Einsatz? »

    Je nach Arbeitsanfall waren zwischen 2 bis 10 Teammitglieder an diesem Projekt tätig. In der Start- und Schlussphase reichten zwei, in der Druckphase waren wir bis zu 10 Personen auf diesem Objekt?

  • Wie war die Arbeitsaufteilung? »

    Wie war die Arbeitsaufteilung? »

    Ich war der bauleitende Monteur und hatte neben den Montagearbeiten alle Materialbestellungen und technischen Abklärungen, mit Architekten, Bauleitern, Planern und den verschiedenen Gewerken, insbesondere mit dem Holzbauer, zu erledigen. Ebenfalls hatte ich die Verantwortung auf dem Objekt für die Personaleinteilung. Dies erforderte neben der manuellen Arbeit auch viel administrative Arbeit.

  • Wie viel Material wurde verbraucht? »

    Wie viel Material wurde verbraucht? »

    915m Chromstahlrohre als Kalt- und Warmwasserleitungen.
    490m vernetzte Kunststoffrohre als Kalt- und Warmwasserleitungen.
    870m Kunststoffrohre als Schmutz- und Regenwasserleitungen.
    230m Heizbänder zur Deckung der Wärmeverluste bei den Warmwasserleitungen.

  • Was waren besondere Ereignisse bei der Installation, oder lief alles nach Plan? »

    Was waren besondere Ereignisse bei der Installation, oder lief alles nach Plan? »

    Durch den gedrängten Terminplan mussten bei Unklarheiten immer alle Beteiligten sofort organisiert werden; mit dem klaren Ziel, pro Sitzung nach einer Lösung zu suchen und allfällige weitere Konsequenzen den betroffenen Handwerkern sofort mitzuteilen. Trotzdem alle Unternehmen mit dem gleichen Zeitdruck arbeiteten war der Umgang respektvoll und lösungsorientiert.

  • Wird bei öffentlichen Bauten eine Nachkontrolle oder regelmässige Kontrolle erwartet? »

    Wird bei öffentlichen Bauten eine Nachkontrolle oder regelmässige Kontrolle erwartet? »

    Während all den Arbeiten ist in unserem Job eine kontinuierliche Selbstkontrolle  unerlässlich. Selbstverständlich sind alle geschweissten Elektromuffen gekennzeichnet, Wasserinstallationen nach den Rohbauarbeiten abgedrückt und Abwasserleitungen gespült. Diese Kontrollarbeiten sind schriftlich dokumentiert und geben uns Mitarbeiter sowie der Bauleitung und Bauherrschaft ein beruhigendes Gefühl.

  • Wer trägt nach Abnahme die Verantwortung für die Anlage? »

    Wer trägt nach Abnahme die Verantwortung für die Anlage? »

    Nach einer gemeinsamen Abnahme (Bauherr und End AG) der Gesamtanlage liegt die Verantwortung bei der Bauherrschaft.

  • Muss eine Garantiezeit gewährleistet sein? »

    Muss eine Garantiezeit gewährleistet sein? »

    Bei der Rotseearena gewähren wir eine 5 jährige Garantiezeit. Garantiearbeiten werden während dieser Zeit kostenlos durchgeführt.

  • Wer kann in Zukunft die sanitären Anlagen benutzen, z. B. WC? »

    Wer kann in Zukunft die sanitären Anlagen benutzen, z. B. WC? »

    In das neue Gebäude ist auch eine öffentlich zugängliche WC-Anlage nach den neuesten Standarts eingebaut worden. (Vandalensicherheit wurde gross geschrieben)

  • Apropos Rudern; braucht ihr in eurer Freizeit noch eine sportliche Betätigung oder bringt ihr euch gerade für euren beruflichen Einsatz zusätzlich in Form? »

    Apropos Rudern; braucht ihr in eurer Freizeit noch eine sportliche Betätigung oder bringt ihr euch gerade für euren beruflichen Einsatz zusätzlich in Form? »

    Sportlichen Einsatz haben wir auf unseren Objekten tagein und tagaus. Treppen hoch und runter, ob mit oder ohne Material, hält uns fit und in Form. Ebenfalls will unser Arbeitgeber, dass wir technisch immer auf dem neuesten Stand sind, was uns immer auch gedanklich fordert.


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